die taufstelle bethanien
reisen nach jordanien - sitemap
In Al-maghtas liegt die derzeit prominenteste Ausgrabungsstaätte des Landes.
Bethanien liegt etwa 10 Km nördlich des Toten Meeres, im Wadi Al-Kharrar am
Ostufer des Jordan. Die Stelle, an dem Johannes der Täufer lebte und Jesus
Christus taufte, wird als eine der bedeutsamsten Funde der biblischen
Archäologie bezeichnet. Die Ausgrabungen haben schon mehr als 20 Kirchen, Höhlen
und Taufbecken aus der römischen und byzantinischen Zeit zu Tage gebracht. Die
Taufstelle Bethanien wurde im Jahre 1988 entdeckt. Nach jahrelangen
Renovierungsarbeiten wurde die Sehenswürdigkeit in den letzten Jahren fertig
gestellt, um den Besuchern einen angenehmen und sicheren Zugang zu gewähren.
Pläne, die Sehenswürdigkeit in eine weltweite Pilgerstelle zu verwandeln, liegen
bereits vor.
Kirchen fünf unterschiedlicher christlicher Glaubensrichtungen bauen bereits eigene Gotteshäuser wie beispielsweise das russische Pilgerhaus, eine römisch-katholische und orthodoxe Kirche und eine koptische Kirche. Traditionell feiern Katholiken wie Griechisch-Orthodoxe am Dreikönigstag (Theophanie) an der heiligen Stätte eine Messe, bei der auch das Jordanwasser geweiht wird. So führte die Messe in diesem Jahr bereits am 09. März tausende Katholiken, Bischöfe, Geistliche und Staatvertreter zusammen.
Nach dem julianischen Kalender lädt die griechisch-orthodoxe Glaubensgemeinde am 16. Januar zur traditionellen Taufzeremonie.
Während seiner Reise hat Papst Benedikt XVI die heiligen Stätten Jordaniens aufgesucht und dabei unter anderem an der Taufstelle den Grundstein für eine weitere Kirche gelegt.
Nach Papst Johannes Paul II im Jahre 2000 ist er der zweite Papst, der Bethanien besucht.


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